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GARTEN
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Museumsgarten Das Ehepaar Blunck kaufte 1923 das Wohnhaus Teichtor 9. Das Grundstück war zur Straße hin umgeben von einer Ligusterhecke, seitlich von Knicks und auf der Rückseite von "Dornen", einer Schlehenhecke, die teilweise noch heute steht (s. u. Grafik von Heinrich Blunck). Im Blunckschen Garten wuchsen viele Blumen und Gemüse, die Hühner liefen frei umher und es gab eine Reihe Obstbäume. Heute steht von diesen nur noch der sichtlich betagte Apfelbaum (Boskop) am Ende des Parkplatzes. Nach den Um- und Neubauten zum Museum wurde der ehemalige Garten in den Jahren 1999/ 2000 neu gestaltet. Inzwischen wachsen mehr als 200 Pflanzenarten darin. Den Entwurf für die Neugestaltung schuf die Diplom-Biologin Annemarie Eigner, die sich intensiv mit den Gartenpflanzen dieser Region und den schleswigholsteinischen Bauerngärten beschäftigt. |
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Eine ganze Reihe der alten Pflanzen haben am angestammten Platz überlebt: die Glyzinie an der Veranda ebenso wie der wilde Wein am hinteren Anbau. Wie schon zu Zeiten Bluncks bietet sich der Garten einerseits als Ruhepol, andererseits als Quelle der Inspiration an. Besondere Beachtung verdienen die vielen, einmal blühenden historischen Rosen sowie die Kletterrosen. Außerdem bildet der gesamte Garten einen Rahmen für die Reliefs und Skulpturen von Karin Hertz (geb. 1921) und andere meist jährlich wechselnde Kunstwerke. |
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